Aktualisiert: Juni 2026 · 6 Min. Lesezeit
Kurz beantwortet
Eine Social-Media-Agentur kostet in Deutschland meist zwischen 800 und 2.500 € im Monat. Kleinere lokale Pakete starten bei rund 500 €, umfangreiche Betreuung mit Performance-Ads und eigener Videoproduktion liegt bei 2.500–5.000 €. Den Preis treiben vor allem die Output-Menge, die Anzahl der Plattformen und ob Video selbst produziert wird.
Was kostet eine Social-Media-Agentur? Das ist die erste Frage fast jedes Unternehmens — und die mit den meisten Ausweichantworten. Wir machen es konkret: Hier sind die realistischen Preisspannen für 2026, was sie beeinflusst und woran du eine faire Kalkulation erkennst.
Preisspannen im Überblick
Die meisten Agenturen arbeiten mit monatlichen Pauschalen (Retainer). Typische Größenordnungen am deutschen Markt:
| Paket-Typ | Preis / Monat | Passend für |
|---|---|---|
| Einstieg / Basic | 500 – 1.000 € | Kleine lokale Betriebe, 1 Plattform, wenige Posts |
| Standard | 1.000 – 2.500 € | Regelmäßiger Content, 1–2 Plattformen, Reporting |
| Premium | 2.500 – 5.000 € | Hohe Frequenz, Video, Ads-Management, mehrere Kanäle |
| Enterprise | 5.000 €+ | Große Marken, mehrere Märkte, Always-on-Kampagnen |
Der Branchendurchschnitt für kleine und mittlere Unternehmen liegt bei rund 800–2.500 € pro Monat. Reine Content-Erstellung ohne Strategie und Ads gibt es teils ab 350–900 €, professionelle Rundum-Betreuung beginnt realistisch bei etwa 1.000 €.
Was den Preis treibt
- Output-Menge: 1 Reel pro Woche kostet weniger als 4 Reels plus tägliche Stories.
- Plattform-Anzahl: Jeder zusätzliche Kanal bedeutet eigene Formate und Pflege.
- Eigene Videoproduktion: Wer dreht und schneidet selbst, ist teurer als reines Kuratieren — liefert aber Content, der wirklich auffällt.
- Performance-Ads: Kampagnen-Management kommt on-top, das Werbebudget selbst ist davon getrennt.
- Strategie & Reporting: Eine saubere Ausrichtung und ehrliche Auswertung kosten Zeit — sparen aber Streuverluste.
Unter 500 € im Monat — geht das?
Selten seriös. Unter rund 500 € lässt sich kaum professioneller, regelmäßiger Output liefern. Wer sehr günstig anbietet, automatisiert meist generischen Content ohne Strategie — das kostet am Ende Reichweite, statt sie aufzubauen.
Agentur, Freelancer oder Inhouse?
Ein Freelancer ist oft günstiger, aber bei Ausfall oder Skalierung schnell am Limit. Inhouse lohnt sich erst ab konstant hohem Bedarf (Gehalt plus Equipment plus Tools). Eine Agentur bündelt Strategie, Produktion und Reporting in einem Vertrag — sinnvoll, wenn Sichtbarkeit zählt, aber niemand im Team die Zeit dafür hat.
Wie wir es handhaben
Wir arbeiten mit drei gestaffelten Retainer-Stufen (Basic / Standard / Premium) und einer Mindestlaufzeit von drei Monaten — weil organische Reichweite Zeit braucht und wir eure Marke erst richtig kennenlernen wollen. Video produzieren wir selbst, vor Ort in Dresden und Region. Die konkreten Pakete stehen transparent auf unserer Preise-Seite.